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7. Juni 2019

 
Schwerpunkt Vitamin B12

In der Premierenausgabe unseres Themen-Newsletters „DAZ.online Topic“ dreht sich alles um Vitamin B12. Im Körper spielt Vitamin B12 bei grundlegenden Stoffwechselvorgängen eine entscheidende Rolle. Während bei gesunden „Allesessern“ eine ausreichende Zufuhr über die Nahrung kein Problem darstellt – die DGE empfiehlt für Erwachsene 4 µg pro Tag –, haben Patienten mit bestimmten Grunderkrankungen entweder wegen der Erkrankung selbst oder wegen der eingesetzten Arzneimittel ein nicht zu unterschätzendes Mangelrisiko. Das gilt auch für Menschen, die vollständig auf Lebensmittel tierischer Herkunft verzichten. Sollten also alle, bei denen ein Mangel droht, pauschal substituieren oder muss man erst einen Spiegel bestimmen? Kann man B12 überdosieren? Und sind bestimmte Verbindungen zu bevorzugen? Antworten auf alle diese Fragen und noch viel mehr finden Sie hier in der ersten Ausgabe von „DAZ.online Topic“.

TOPIC-EXKLUSIV
Mikronährstoff im Porträt: Vitamin B12
 
Das wasserlösliche Vitamin B12, ein Cobalamin, gehört zu den Mitgliedern des B-Komplexes und ist ein wichtiges Vitamin für die Zellteilung, die Herstellung von Erythrozyten und die Funktion des Nervensystems. Der menschliche Körper kann Vitamin B12 nicht selber produzieren und ist deshalb auf eine ausreichende Zufuhr angewiesen. Vitamin B12 kommt vor allem in tierischer Nahrung wie Fleisch (insbesondere Leber), Fisch, Milch und Eiern vor.
TOPIC-EXKLUSIV
 
Wasserlöslich gleich unbedenklich?
 
Bei den fettlöslichen Vitaminen A, D, E und K muss man vorsichtig sein und darf nicht zu hoch dosieren, bei wasserlöslichen Vitaminen ist das unkritischer. Was zu viel ist, wird einfach wieder ausgeschieden. Diese Devise galt lange Zeit. Doch schon eine ganz Weile gibt es Hinweise darauf, dass das bei bestimmten B-Vitaminen anders sein könnte.
TOPIC-EXKLUSIV
 
Sind B12-Spiegel-Messungen sinnvoll?
 
Die klinische Chemie bietet heutzutage die Spiegelbestimmungen unzähliger Mikronährstoffe an. Allerdings sind nur wenige Parameter sinnvoll und zielführend. Einige Parameter sind sogar in einem für den Patienten riskanten Ausmaß irreführend. Ein Beispiel dafür ist Vitamin B12, wo es sehr darauf ankommt, was genau man misst.
NAHRUNGSERGÄNZUNG
 
Neuer Referenzwert: 4 Mikrogramm Vitamin B12
 
Beim Vitamin B12 darf es nun ein bisschen mehr sein: Die Deutsche Gesellschaft für Ernährung (DGE) und Fachgesellschaften aus Österreich und der Schweiz haben den Referenzwert für Erwachsene von 3 auf 4 Mikrogramm pro Tag angehoben. Laut DGE sollten Veganer dauerhaft das essenzielle Vitamin supplementieren. Auch Vegetarier, ältere Menschen sowie Patienten, die regelmäßig Protonenpumpenhemmer einnehmen, sind für eine Unterversorgung gefährdet.
SCHNELLE BEWERTUNG AM HV 
 
Nahrungsergänzung in der Apotheke: Taugt das Mittel was?
 
Arthrose, Gedächtnisstörungen und mehr: Nahrungsergänzungsmittel werden zur Vorbeugung und Unterstützung von allem möglichen beworben. In der Apotheke schlagen Kunden dann mit dem entsprechenden Wunsch auf. Anhand von zwei Parametern lässt sich kurz einschätzen, ob das gewünschte Mittel möglicherweise sinnvoll oder vielleicht sogar schädlich ist.
VITAMIN B12 SUPPLEMENTIEREN
 
Was empfiehlt man bei veganer Ernährung?
 
Wer keinerlei tierische Nahrungsmittel zu sich nimmt, sollte Vitamin B12 supplementieren. Das zweifelt wohl kaum einer an. Doch wie viel B12 ist eigentlich notwendig? Besser Methyl- oder Cyanocobalamin? Und auf was muss man bei der Präparateauswahl sonst noch achten? Schließlich können auch Arzneimittel und NEM Bestandteile tierischer Herkunft enthalten.
Die nächste Ausgabe von „DAZ.online Topic“ erscheint Ende dieses Monats. Dann geht es um das Thema Gürtelrose, bei dem sich ja, aufgrund der Aufnahme einer Impfung in den Leistungskatalog der GKV, einiges getan hat. 

Und wenn es ein Thema gibt, das Sie besonders interessieren würde, lassen Sie es uns wissen. Möglich ist alles, was in irgendeiner Weise die Apotheke betrifft. Wir freuen uns über jede Anregung an: redaktion@daz.online


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