Wird diese Nachricht nicht richtig dargestellt, klicken Sie bitte hier.


28. Mai 2021

 
Thema Hämophilieversorgung in der Apotheke

Seit September 2020 läuft die Arzneimittelversorgung von Hämophiliepatienten über Apotheken. Worauf müssen Apotheken bei den Rezepten achten – was hat es mit der „Zusammenstellung“ bei Abgabe von Hämophiliepräparaten auf sich? Muss jede Apotheke Verordnungen mit Hämophilie-Arzneimitteln beliefern? Gibt es bereits Erfahrungen mit Retaxationen und wie beschreibt der Frankfurter Apotheker Nico Kraft, dessen Apotheke schwerpunktmäßig Patienten mit Hämophilie versorgt, seine neue Aufgabe? Wie gut klappt die Hämophilieversorgung über die Apotheken?

Topic-Exklusiv
 
Apotheken dürfen seit 1. September 2020 Rezepte über Arzneimittel zur spezifischen Therapie von Gerinnungsstörungen bei Hämophilie beliefern. Dürfen oder müssen sie sogar? Was hat es mit der „Zusammenstellung“ bei Abgabe von Hämophiliepräparaten auf sich? Genügt eine reine N-Verordnung? Und muss auch der innovative Antikörper Emicizumab (Hemlibra) dokumentiert werden, obwohl er nicht dem Transfusionsgesetz unterliegt? » weiterlesen
Topic-Exklusiv
 
Seit September 2020 läuft die Arzneimittelversorgung von Hämophiliepatienten über Apotheken. Welchen Herausforderungen müssen sich Apotheken seither stellen, wo stolpern die Apotheken am häufigsten? Deckt eine Versicherung Verluste bei den hochpreisigen Arzneimitteln ab? Was tun bei einem Notfall? DAZ.online hat mit Apotheker Nico Kraft, Eigentümer der Süd-Apotheke in Frankfurt am Main, gesprochen. Wie sieht seine Zwischenbilanz aus? » weiterlesen
ANZEIGE
 
Die Abgabe von Arzneimitteln für Hämophilie-Patienten ist einigen Apotheken schon seit 2018 vertraut. Doch erst mit der Umstellung der Medikamentenversorgung von Hämophiliezentren auf Apotheken, wurde die Hämophilie ein häufigeres Beratungsthema für das Apothekenteam. Erfahren Sie mehr zu Therapieoptionen, die den Patienten mehr Freiheit und Lebensqualität ermöglichen. » weiterlesen
Hämophilie A und B
 
Bei Hämophilie kommt es erblich bedingt zu einer Störung der Blutgerinnung. Meist trifft sie Männer. Hämophilie zählt zu den angeborenen Koagulopathien, wobei man verschiedene Hämophilie-Formen unterscheidet: Die X-chromosomal-rezessiv vererbten Hämophilien A und B sind am verbreitetsten, der häufigste Typ ist Hämophilie A, von der weltweit etwa 320.000 Menschen betroffen sind. » weiterlesen
Welche Arzneimittel erhalten Hämophilie-Patienten?
 
Die Hämophilie ist eine Erbkrankheit, die zu einer Störung der Blutgerinnung führt und hauptsächlich bei Männern auftritt. In der Therapie finden Gerinnungsfaktoren Anwendung, bei Hämophilie A steht seit kurzem mit Hemlibra auch ein biphasischer Antikörper zur Verfügung, der auch bei Hemmfaktor-positiven Patienten mit Hämophilie A noch wirksam ist. » weiterlesen
Antikörper Emicizumab-kxwh
 
Die EU-Kommission hat dem Antikörper Emicizumab-kxwh (Hemlibra®) zur Behandlung von Hämophilie die Marktzulassung erteilt. Hemlibra® ist als Routine-Therapie zur Prophylaxe von Blutungen bei Hämophilie A mit Faktor-VIII-Antikörpern zugelassen. Es handelt sich laut Hersteller Roche um das erste neue Arzneimittel seit fast 20 Jahren zur Behandlung der Hämophilie mit Auto-Antikörpern gegen Gerinnungsfaktoren. » weiterlesen
Weiterhin gut versorgt
 
Mit dem Gesetz für mehr Sicherheit in der Arzneimittelversorgung (GSAV) wurde der Vertrieb von Hämophilie-Arzneimitteln vom fachärztlichen Personal auf die Apotheken übertragen. Nach einem unauffälligen Auftakt ergaben sich bislang keine größeren Probleme durch die geänderte Versorgungsstruktur. Der Übergang scheint somit geglückt, wenngleich aktuell erst ein Teil der Betroffenen den neuen Vertriebsweg überhaupt in Anspruch nehmen musste. » weiterlesen
Hämophilie-Produkte
 
Arzneimittel zur Behandlung von Patienten mit Hämophilie wurden am 1. September  2020 apothekenpflichtig. Damit kam auf die Apotheken eine neue Aufgabe zu. Dies betraf praktische Abläufe und neue Regularien. Für die Patienten änderte sich nicht nur der gewohnte Versorgungsweg, sondern sie müssen seit dem auch eine neue Zuzahlung. leisten. » weiterlesen
Verband der Hämophilie-Apotheken
 
Das Gesetz für mehr Sicherheit in der Arzneimittelversorgung ändert auch die Versorgung von Hämophiliepatienten – denn ihre Arzneimittel gehen ab 1. September über die Apotheke. Bislang waren Arzneimittel zur Hämophiliebehandlung von der Apothekenpflicht ausgenommen und wurden meist direkt von den Herstellern an die Ärzte geliefert. Den neuen Herausforderungen dieser Spezialversorgung der Hämophiliepatienten stellt man sich besser im Verband als allein. » weiterlesen
GSAV-Änderungsanträge
 
Laut dem Entwurf für das Gesetz für mehr Sicherheit in der Arzneimittelversorgung (GSAV) sollen Arzneimittel zur Hämophilie-Behandlung künftig über Apotheken vertrieben werden. Apotheken sollen aber alle relevanten Behandlungsdaten an die verschreibenden Ärzte melden müssen. Letzteres sieht ein Änderungsantrag der Regierungsfraktionen vor. Außerdem sollen die Aufzeichnungspflichten künftig nicht nur für Plasmaproteine gelten, sondern für alle Arzneimittel aus diesem Therapiebereich, also auch für Antikörper. » weiterlesen
Änderungen der ApBetrO
 
Das im Sommer 2019 in Kraft getretene Gesetz für mehr Sicherheit in der Arzneimittelversorgung (GSAV) zog auch Änderungen in der Apothekenbetriebsordnung nach sich. So ergaben sich neue Meldepflichten für die Apotheken unter anderem bei Arzneimitteln zur Hämophiliebehandlung, die ab 15. August 2020 über die Apotheken vertrieben werden mussten. Außerdem gab es erweiterte Kennzeichnungsvorgaben für patientenindividuell hergestellte parenterale Zubereitungen. » weiterlesen

Wenn es ein Thema gibt, das Sie besonders interessieren würde, lassen Sie es uns wissen. Vielleicht können wir es in einem unserer kommenden Themennewsletter berücksichtigen. Möglich ist alles, was in irgendeiner Weise die Apotheke oder die Pharmazie betrifft. Wir freuen uns über jede Anregung!


Deutsche Apotheker Zeitung  Deutscher Apotheker Verlag
Postfach 10 10 61
70009 Stuttgart
Tel.: +49 711 2582-238
Fax: +49 711 2582-291

Deutscher Apotheker Verlag Dr. Roland Schmiedel GmbH & Co., Stuttgart - Registergericht HRA 1391
Persönlich haftende Gesellschafterin: Verwaltungsges. mbH der Firma Deutscher Apotheker Verlag
Dr. Roland Schmiedel in Stuttgart, Registergericht Stuttgart HRB 3634
Geschäftsführer: Dr. Christian Rotta, Dr. Benjamin Wessinger und André Caro


Sie möchten in unserem Newsletter werben? Senden Sie bitte eine E-Mail an Digital Sales & Solutions DAV

Abmeldung: Wenn Sie unseren Newsletter nicht mehr erhalten möchten, können Sie ihn hier abbestellen